Die Meldeplattform im Jahr 2025
Im Jahr 2025 nutzten zahlreiche Menschen die Meldeplattform Radverkehr und brachten sich aktiv ein. Mit ihren Hinweisen und Meldungen trugen sie gemeinsam dazu bei, das Radfahren in Hessen weiter zu verbessern. Das ist Anlass, Danke zu sagen an alle Beteiligten sowie an die Kommunen, die mit ihrem Engagement gezeigt haben, wie wichtig ihnen eine gute Fahrradinfrastruktur ist.

Die Unterstützung engagierter Radfahrender war auch im Jahr 2025 entscheidend für die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur. Über die Meldeplattform Radverkehr gingen insgesamt mehr als 3.000 Meldungen ein. Knapp 830 davon bezogen sich auf Mängel zum Thema „Oberfläche“. Dazu zählen unter anderem Löcher auf der Fahrbahn, Unebenheiten, Scherben sowie Übergänge mit zu großen Höhenunterschieden, etwa an Bordsteinen. Weitere häufig genutzte Kategorien waren wuchernde Pflanzen und Bäume, die das Radfahren behindern sowie nicht vorhandene oder schlecht sichtbare Verkehrsschilder.
Besonders in der Stadt Frankfurt am Main nutzten viele Menschen die Meldeplattform Radverkehr intensiv, um aktiv auf Mängel hinzuweisen und so zur Verbesserung der Radwege beizutragen. Aber auch in Wiesbaden und Kassel war die Beteiligung hoch, was das große Engagement der Radfahrenden vor Ort widerspiegelt. Gießen und Fulda gehören ebenfalls zu den fünf Kommunen, mit den meisten Meldungen. Alle genannten Kommunen prüften die Hinweise im vergangenen Jahr sehr engagiert und bearbeiteten die gemeldeten Mängel fortlaufend.
Insgesamt beteiligten sich mehr als 320 Kommunen an der Meldeplattform, in denen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Meldeplattform aktiv nutzten, um die Bedingungen für den Radverkehr vor Ort zu verbessern.
Die Meldeplattform Radverkehr ermöglicht es Radfahrenden, Mängel einfach, kostenfrei und schnell zu melden. Mit wenigen Klicks kann ein Mangel direkt auf der Karte verortet und mit einer kurzen Beschreibung ergänzt werden. Auch das hat sich 2025 geändert: die Meldeplattform verfügt jetzt über eine neue Hintergrundkarte für eine bessere Lesbarkeit und zur schnelleren Orientierung.
Für 2026 sind weitere Neuerungen und Verbesserungen geplant. So werden zur Qualitätssicherung von Beschilderungsstandorten im Radverkehr unter anderem in Neu-Isenburg gemeinsam mit dem Kreis Offenbach und dem Regionalpark RheinMain QR-Code-Aufkleber angebracht, über die Schäden künftig noch einfacher gemeldet werden können. Auch auf einem ersten Abschnitt der Hessischen Radfernwege ist ein entsprechender Einsatz vorgesehen, der in Zusammenarbeit mit HessenMobil umgesetzt wird. Zusätzlich dürfen sich alle Meldenden bereits jetzt auf ein Gewinnspiel freuen.
Das Team der Meldeplattform Radverkehr bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden und freut sich auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit im Jahr 2026.
Weitere Informationen unter: www.meldeplattform-radverkehr.de