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Main-Taunus-Kreis ist „Vorbildlich mobil“

Die Kreisverwaltung des Main-Taunus-Kreis ist für ihr langjähriges Engagement im Bereich nachhaltiger Mobilität mit dem Prädikat „Vorbildlich mobil“ ausgezeichnet worden. Die ivm und die IHK Frankfurt am Main würdigen damit die kontinuierliche Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagement im Rahmen des Programms Besser zur Arbeit sowie die Vorbildrolle der Kreisverwaltung in der Region.

Gemeinschaftsbild bei der Audit-Übergabe im Main-Taunus-Kreis
Quelle: Main-Taunus-Kreis

v. l. n. r.: Marco Dienst, Straßenverkehrsamt; Klaus-Stefan Ruof, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main; Johannes Baron, Kreisbeigeordneter; Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm; Cornelia Wienen-Zahn, Nahmobilitätsbeauftragte im Straßenverkehrsamt; Christine Breser, Projektleiterin bei der ivm

 

Täglich pendeln rund 145.000 Beschäftigte in den oder aus dem Main-Taunus-Kreis zu ihren Arbeitsstätten. Der überwiegende Teil nutzt dabei weiterhin den Pkw. Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens rücken nachhaltige und aktive Mobilitätsformen stärker in den Fokus. Ein professionell aufgestelltes betriebliches Mobilitätsmanagement gewinnt daher in der Wirtschaftsregion Frankfurt RheinMain zunehmend an Bedeutung. Flexible Angebote, eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sowie die Förderung von Rad- und Fußverkehr tragen dazu bei, Standorte zukunftsfähig und attraktiv zu gestalten.

Vor diesem Hintergrund hat die Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm) gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main die Kreisverwaltung des Main-Taunus-Kreises mit dem Prädikat „Vorbildlich mobil“ ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit das anhaltende freiwillige Engagement für nachhaltige Mobilitätsmaßnahmen.

Die Kreisverwaltung hat sich intensiv mit ihrer eigenen Mobilitätssituation auseinandergesetzt und dabei am Beratungsprogramm „Besser zur Arbeit“ der ivm teilgenommen. Bereits im Jahr 2017 wurde ein umfassendes Konzept erarbeitet, das darauf abzielt, Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und gleichzeitig die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen. Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem die Einführung eines JobTickets, ein strukturiertes Dienstreisemanagement sowie die Anpassung des betrieblichen Fuhrparks.

Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle der Kreisverwaltung als Vorreiterin im Main-Taunus-Kreis. Ein modernes Mobilitätskonzept trägt nicht nur zur Reduzierung von Verkehr und Emissionen bei, sondern stärkt auch die Zufriedenheit der Beschäftigten und die Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Arbeitgebers.

 

Das Programm „Besser zur Arbeit“

Das Beratungsprogramm „Besser zur Arbeit“ begleitet seit 2010 öffentliche Arbeitgeber, Unternehmen und Hochschulen bei der Entwicklung maßgeschneiderter Mobilitätskonzepte. In enger Abstimmung mit den Verantwortlichen vor Ort werden individuelle Strategien entwickelt, die unabhängig von Standort, Größe oder Branche auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das Programm unterstützt dabei, das Mobilitätsverhalten systematisch zu analysieren und gezielte Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der betrieblichen Mobilität umzusetzen. Seit dem Start konnten mehr als 150 Arbeitgeber und Hochschulen mit rund 150.000 Beschäftigten und Studierenden ihre Mobilitätsstrategien erfolgreich weiterentwickeln.

Weitere Informationen unter www.besserzurarbeit.de