Neu-Isenburg übernimmt Vorreiterrolle im Radverkehr
Im Rahmen eines Pilotprojekts werden erstmals QR-Code-Aufkleber an Beschilderungspfosten in Neu-Isenburg angebracht. Radfahrende können damit Schäden oder Mängel direkt vor Ort per Smartphone melden. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Kreis Offenbach, dem Regionalpark RheinMain und der ivm umgesetzt. Bei erfolgreicher Erprobung ist eine Ausweitung im Kreis Offenbach und in Hessen geplant.

Pünktlich zum Start der Radsaison wurden an den ersten rund 20 Masten der Radwegweiser in Neu-Isenburg Aufkleber mit QR-Codes angebracht. Ist ein Schild beschädigt, verschmutzt, zugewachsen, umgefallen oder nicht mehr lesbar, können Radfahrende den QR-Code am Pfosten einfach scannen und gelangen direkt zur passenden Eingabemaske auf der Meldeplattform Radverkehr. Der Standort ist bereits automatisch vorausgewählt, sodass nur noch die passende Kategorie ausgewählt werden muss. Optional können Fotos und Kontaktdaten ergänzt werden. So lässt sich eine Schadensmeldung schnell und unkompliziert übermitteln.
Bislang war es oft aufwendig herauszufinden, wer für eine beschädigte Beschilderung zuständig ist, zum Beispiel Hessen Mobil, der Kreis, die Stadt oder der Regionalpark RheinMain. Die QR-Code-Aufkleber erleichtern diesen Prozess deutlich. Sie ermöglichen es, die Meldeplattform Radverkehr direkt vor Ort zu nutzen und Hinweise ohne Umwege weiterzugeben. Gleichzeitig bleibt die Plattform die zentrale Anlaufstelle, um weitere Mängel und Hinweise rund um Radwege und Radinfrastruktur zu melden, etwa Schäden auf dem Weg, Hindernisse oder Verbesserungsvorschläge.
Nach einer erfolgreichen Pilotphase soll der Ansatz schrittweise auf weitere Kommunen im Kreis Offenbach und perspektivisch in ganz Hessen ausgeweitet werden. Den Anfang machen Hessen Mobil mit der Ausstattung der Hessischen Radfernwege, die Stadt Fulda sowie weitere Landkreise in der Region Frankfurt RheinMain. Weitere interessierte Städte und Landkreise können sich direkt bei der ivm melden.
Die Meldeplattform Radverkehr
Die Meldeplattform Radverkehr wird vom Land Hessen finanziert und durch die ivm betrieben sowie kontinuierlich weiterentwickelt. Inzwischen nutzen mehr als 320 Städte und Gemeinden in Hessen das System. Über die Web-Anwendung oder die App des Radroutenplaner Hessen lassen sich Meldungen in nur drei Schritten einreichen – hessenweit und ganz ohne Recherche und ohne Kenntnis der lokalen Zuständigkeiten.
Weitere Informationen zur Meldeplattform Radverkehr: www.meldeplattform-radverkehr.de








Am Sonntag, den 18. Oktober wird beim Event „Radschnellweg live“ ein buntes und informatives Programm auf der gesamten Strecke vom Bahnhof in Darmstadt-Wixhausen bis Egelsbach geboten. Ab 11 Uhr laden die Veranstalter dort zum informativen Bühnenprogramm mit Talkgästen und Musik ein. Zahlreiche Stände zum Informieren und aktiven Ausprobieren mit Fahrrad, E-Bike oder Pedelec ermöglichen ein Erfahren des Radschnellweges über die bisher fertiggestellte Strecke von 3,7 Kilometer. Die gesamte Route ist bereits beschildert.
Für Informationen und Fragen zur Meldeplattform Radverkehr:


